Laute und Theorbe

Buch zum Symposium der Tage Alter Musik in Herne 2006 ist erschienen

von Ingo Negwer


Im Rahmen der Tage Alter Musik in Herne 2009 (12.-15. November) ist das Buch "Laute und Theorbe. Symposium im Rahmen der 31. Tage Alter Musik in Herne 2006" beim Musikverlag Katzbichler (München, Salzburg 2009) erschienen. Der schöne, von Christian Ahrens und Gregor Klinke konzipierte Band enthält verschiedene Beiträge zur Geschichte der Laute und der Theorbe.

Renato Meucci betrachtet den Ursprung des Chitarrone und verwandter Instrumente im Lichte neuer Erkenntnisse. Frank Legl zeigt auf, dass die Laute in Deutschland auch während der 2. Hälfte des 18. und sogar im frühen 19. Jahrhundert noch eine musikalische Rolle spielte. Josef Focht untersucht den Lautenbau in München, Christian Ahrens berichtet von der Verwendung von Lauten und Theorben am Gothaer Hof. Friedemann Hellwig stellt den Lautenbauer Joachim Tielke in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen, Klaus Martius widmet sich dem Lautenbauer Johann Christian Hoffmann. Der Meißener Lautenbauer Steffen Milbradt hat eine Laute von Antony Posch (Wien 1740) restauriert und gibt nun Einblicke in seine umfangreichen Arbeiten. Auch Heidi von Rüden berichtet über die Restaurierung eines Originalinstruments im Berliner Musikinstrumenten-Museum, einer Theorbenzister. Schließlich nimmt Bernhard Hentrich kritisch zur angeblichen Wiederauffindung einer Theorbe von Silvius Leopold Weiss Stellung. Ich selbst habe im Rahmen dieses Symposiums über Johann Sebastian Bachs 'Lautenwerke" referiert. Eine gekürzte Fassung dieser Arbeit ist kürzlich in "Die Laute 8", dem Jahrbuch der Deutschen Lautengesellschft e.V., erschienen (2009). Der ausführliche Artikel ist nun ebenfalls im Symposiumsband "Laute und Theorbe" abgedruckt, kann aber auch hier nachgelesen werden.


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